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Tipps & Trends

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

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Kompost im Garten

Mit steigenden Kosten für Müll, Dünger und Blumenerde wird für viele ein eigener Kompost im Garten wieder interessant. Wir verraten, was „Komposteinsteiger“ beachten sollten.

Günstiger geht es kaum: Wer seinen eigenen Kompost im Garten züchtet, spart nicht nur Kosten für Mineraldünger und Blumenerde, sondern ebenfalls bei den Müllgebühren. Denn als Eigenkomposter dürfen Sie die Biotonne abmelden. Auch hohe Anschaffungskosten haben Sie nicht zu befürchten. Der gute, alte Holzlattenkomposter, den es im Baumarkt für 20 bis 40 Euro gibt, reicht völlig aus. Falls Sie wegen der Essensreste auf dem Kompost Angst vor Ratten haben oder nur einen kleinen Garten Ihr Eigen nennen, können Sie alternativ ein geschlossenes Kompostgerät aufstellen.

Vor zu viel Sonne schützen

Da Kompost keine pralle Sonne mag, wählen Sie nach Möglichkeit einen schattigen und etwas geschützten Platz aus. Am besten steht der Kompost auf einem ebenen, naturbelassenen Boden: So können die Kleinstlebewesen, die für die Verarbeitung der Abfälle sorgen, problemlos einwandern. Tipp: Wenn Sie Sorge haben, dass der neue Kompost nicht schnell genug in die Gänge kommt, können Sie sich so genannten Kompoststarter kaufen. Dieser gibt dem neuen Komposthaufe eine kleine Starthilfe. 

Abwechslungsreicher Speiseplan

Versorgt wird der Kompost mit dem was im Garten und in der Küche anfällt. Ideal sind Geästteile, Heckenschnitt oder Stroh, Laub, Blumen und Rasenschnitt. Für eine bunte Mischung, wie sie die Kompostbewohner lieben, sorgen Obst- und Gemüseabfälle, Speisereste und verdorbene Lebensmittel (ohne Verpackung!) in kleinen Mengen, Kaffee- und Teesud.

Was die Würmer nicht mögen

Weniger bekömmlich finden Regenwürmer und Co. Speiseöle und Fette, Papier und Pappkartons, gespritzte Obstschalen, Fleisch-, Fisch- und Knochenabfälle oder mit Schädlingen befallene Pflanzen. Diese Dinge bleiben also lieber draußen. Wichtig ist auch, dass Sie als Grundlage des Kompostes zunächst eine dicke Schicht aus dünnen Ästen oder Reisig schaffen, damit sich keine Staunässe bildet und der Kompost stets gut belüftet ist.

Neun bis zwölf Monate Reifezeit

Auf diese Schicht geben Sie anschließend im Wechsel feinere oder feuchte Abfälle und grobe oder trockene Materialien. Nach rund sechs Monaten können Sie den Kompost erstmals verwerten. Zwar enthält der Frischkompost noch viele grobe Teilchen, hat aber bereits eine hohe Düngewirkung. Deshalb eignet er sich als Bodenverbesserer für robuste Kulturen oder im Herbst als Bodenabdecker auf abgeräumten Beeten. Nach neun bis zwölf Wochen ist der Kompost dann fertig und als Dünger für alle Arten von Pflanzen einsetzbar.


 
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