Tipps & Trends

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

Feurige Schärfe

Chili in der Küche

Frisch oder getrocknet in Pulverform: Chili sorgt für Schärfe in Gemüse-, Fisch- oder Fleischgerichten. Außerdem passt das feurige Gewürz zu Süßspeisen.


Ob klassisches Chili con carne oder fruchtige Marmelade: Chilis verleihen vielen Speisen eine besondere Note. Weltweit gibt es rund 4.000 verschiedene Sorten der kleinen, feurigen Schoten. Zwar sind nicht alle gleich scharf, dennoch sollte man sie in der Küche lieber sparsam verwenden. Denn wirklich mild ist keine Sorte. 

Beliebtes Gewürz: Cayennepfeffer

Wer ein ähnliches Aroma möchte, es aber weniger scharf mag, der verwendet Peperoni. Diese sind in der Regel deutlich größer als eine Chili, aber je nach Sorte auch sehr mild. Traditionell werden Peperoni für die Herstellung von Paprikapulver verwendet und Chilischoten als Basis für Chilipulver und Cayennepfeffer. 

Leckeres Gericht: Frühlingsrollen mit scharfem Dip

Die Schärfe von Chili lässt sich in der Küche vielseitig einsetzen: Sie harmoniert gut mit Gemüse, passt zu Fisch oder Fleisch und ist sehr beliebt in asiatischen Gerichten. Tipp: Lecker sind z. B. Frühlingsrollen mit einem fruchtig scharfen, mit Chili gewürzten Dip. Aber auch in süßen Speisen wie Marmelade oder Schoko-Speisen sorgt ein Hauch Chili für ein besonderes Geschmackserlebnis. 

Frische Schote: Samenansätze und weiße Scheidewände entfernen

Chili lässt sich getrocknet in Flocken- oder Pulverform verwenden und als frische Schote. Wer Gerichte mit der frischen Chili würzt, sollte möglichst die Samenansätze und die weißen Scheidewände im Inneren der Schote entfernen, weil diese sehr scharf sind. Danach schneidet man sie in dünne Ringe oder ganz feine Stückchen. Tipp: Je kleiner die Chilistückchen geschnitten werden, desto mehr Schärfe gibt die Schote ab und desto schärfer wird das Gericht. Generell empfiehlt es sich deshalb, beim Kochen Chili eher sparsam einzusetzen und gegebenenfalls beim Essen noch mal nachzuwürzen. 

Nützlicher Hinweis: Der Schärfegrad auf der Verpackung

Wie scharf eine Chilischote ist, sieht man ihr von außen nicht an. Achten Sie beim Kauf auf Hinweise auf der Verpackung oder fragen Sie z. B. auf dem Markt den Verkäufer. Eher mildere Sorten sind z. B. die Jalapeños, die vor allem aus der mexikanischen Küche bekannt sind. Als besonders scharfe Sorte gilt z. B. die Bhut Jolokia, die in Indien angebaut wird. 

Eiskalte Lagerung: Aufbewahrung im Gefrierfach

Falls zu viel Chili ins Essen gelangt ist, lässt es sich oft mit einem Schuss Kokosmilch, Sahne oder etwas Crème fraîche retten. Tipp: Tragen Sie beim Schneiden der Chilischoten Handschuhe. Das enthaltende Capsaicin, das für die Schärfe verantwortlich ist, ist nämlich nicht wasserlöslich. Es lässt sich durch Händewaschen mit Wasser nicht abwaschen. Auch das Schneidebrett sollten Sie anschließend gründlich mit Geschirrspülmittel reinigen. Bleibt etwas von der frischen Chilischote übrig, bewahren Sie diese am besten im Gemüsefach des Kühlschranks auf. Alternativ können Sie die Schoten auch einfrieren: Erst heiß abwaschen, gut abtrocknen und anschließend mitsamt Stielansatz in einen Gefrierbeutel legen. Diesen wie gewohnt beschriften und ins Gefrierfach oder die Tiefkühltruhe legen. Natürlich können Sie die Schoten auch im Dörrgerät trocknen oder auf ein Garn fädeln und an einem trockenen, warmen Ort lufttrocknen lassen.