Tipps & Trends

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

Für mehr Fahrspaß

Wartung von E-Bikes

Putzen, Schrauben nachziehen, Reifen aufpumpen und Akku laden: Wer sein E-Bike regelmäßig pflegt, erhöht dadurch die Lebensdauer des Fahrrads. 

Mal schnell in die Pedale treten – und schon zieht das E-Bike an. Unabhängig davon, ob die Straße gerade bergan führt oder der Wind von vorne kräftig bläst. Die neue Fahrradgeneration mit Motor und Akku bietet zweifelsohne viel Fahrspaß und erleichtert es enorm, selbst längere Strecken entspannt zu radeln. Allerdings hat dieser Komfort seinen Preis. Denn E-Bikes kosten um einiges mehr als  herkömmliche Räder. Was auch logisch ist, immerhin haben sie die technische Ausstattung im Gepäck.

Radpflege im Winter

Damit das E-Bike möglichst lange hält, sollte man es pflegen. Das gilt besonders für die nassen und kühlen Jahreszeiten. Schließlich belasten Radtouren bei Matsch, Salz und Minusgrade das Rad mehr als Ausflüge bei trockenem Wetter und lauen Temperaturen. Von daher sollte es selbstverständlich sein, das Rad regelmäßig von Dreck, Schlamm, Sand und Sonstigem, was sich während der Fahrt angesammelt hat, zu befreien. Ein sauberes Rad sieht nicht nur besser aus, sondern die Reinigung erhöht noch die Lebensdauer des E-Bikes. Im Straßendreck sammelt sich mitunter Wasser, das nicht ablaufen kann und sorgt so für Beschädigungen, z. B. für Rost. Am besten säubern Sie das Rad von Hand mit Seifenwasser. Scharfe Reinigungsmittel oder einen Hochdruckreiniger benötigen Sie nicht. 

Bremsen kontrollieren

Beim Putzen empfiehlt es sich gleich die Schrauben zu kontrollieren. Sitzen Sie noch fest? Außerdem werden die Reifen auf den vom Hersteller empfohlen Druck aufgepumpt. Weiche Reifen verschleißen schneller, vergrößern den Rollwiderstand und verringern die Reichweite des Akkus, weil er schneller leer ist. Auch die Bremsklötze sollte man in den Check einbeziehen. Sie verschleißen bei E-Bikes mehr als bei normalen Rädern. 
Fett für die beweglichen Teile
Nach der Wäsche kann man noch die beweglichen Teile fetten. Achten Sie darauf, überschüssiges Fett wieder wegzuwischen, sonst bleibt Schmutz erst recht hängen. Wer mag, schützt darüber hinaus Schrauben, Muttern und verchromte Teile mit einem Rostschutzmittel. Schließlich ist noch die Kette dran: In regelmäßigen Abständen reicht zur Pflege das simple Einölen und die Kontrolle, ob  sie durch Blätter, Stöckchen etc. behindert wird. 
Akku nie leer lagern
Das Herzstück eines E-Bikes sind Akku und Motor. Geht eins von beidem kaputt, wird es richtig teuer. Beim Akku sollte man die Hinweise zum Aufladen des Herstellers beachten. Grundsätzlich gilt, dass  ein Akku recht anfällig für niedrige Temperaturen ist und deshalb im Winter in einem beheizten Raum gelagert werden sollte. Achten Sie darauf, ihn nie leer aufzubewahren, weil er dadurch Schaden nehmen kann. Viele Hersteller empfehlen darüber hinaus, auch im Winter regelmäßig eine kleine Runde zu fahren. Durch den Lade- und Entladeprozess bleibt der Akku in einen aktiven Zustand, wodurch sich die Lebensdauer verlängert. 

Der Check beim Profi

Ebenfalls regelmäßig ist ein Check beim Fahrradhändler ratsam. Wie oft, hängt von den gefahrenen Kilometern ab und wie viel man selbst erledigen kann. Der Profi kontrolliert in der Regel die Festigkeit von Vorbau und Lenker und die Funktion der Bremsen. Außerdem werden Kette bzw. Antriebsriemen überprüft, gespannt oder gegebenenfalls ersetzt. Falls nötig, wird die Gangschaltung eingestellt und Speichen und Laufräder werden auf Abweichungen überprüft. Ein E-Bike-Händler sollte außerdem das komplette elektrische System kontrollieren, vom Display bis zum Akku. Wenn Software-Updates anstehen, wird das mit erledigt. Tipp: Fragen Sie den Fahrradhändler, was gemacht wurde und lassen Sie sich – falls vorhanden – das Protokoll eines Software-Updates aushändigen.